Immobilienmarkt in Köln

Während in es in vielen deutschen Großstädten ein ständiges Auf und Ab bei der Immobiliensituation gibt, ist der Markt für Immobilien in Köln nach wie vor stabil. Das wird von vielen, renommierten Seiten bestätigt und lässt sich auch nachvollziehen, da Köln als Großstadt ein besonderer Charme nachgesagt wird. Das gilt sowohl für Wohnimmobilien wie auch gewerbliche Objekte. Es gibt sogar Fachleute, laut denen sich Köln wegen seiner guten Verkehrsanbindungen als Standort für Büros besser entwickeln wird als zum Beispiel Düsseldorf, das sogar noch als bekannter Standort für Büros übertroffen werden könnte. Auch von anderen Stellen wird Köln immer wieder als besonders attraktiver Standort bezeichnet, vielleicht sogar der attraktivste in ganz Deutschland. Ein gutes Beispiel für diese These sind die hohen Ladenmieten in Köln.

Für einen gewerblichen Ladenraum können in Köln Preis von bis 190 Euro m² erzielt werden, da sich Köln hervorragend zum Schoppen eignet und das von den Kunden so angenommen wird. Da Köln ein beliebter Studienplatz für Studenten aus dem In- und Ausland ist, können die Studentenwohnungen ebenfalls zu hohen Preis angeboten werden. Die immense Nachfrage lässt die Preise ständig nach oben klettern. Neben den Studentenwohnungen sind auch Wohnungen sehr begehrt, in die eine Wohngemeinschaft einziehen kann. Diese WG-tauglichen Wohnungen sind zurzeit bei jungen Singles besonders angesagt, da sie so mit ihren engen Freunden zusammenziehen können und nicht allein leben müssen. Ein weiterer Grund für die häufigen WGs sind natürlich auch die hohen Mieten, die in Köln verlangt werden. Nur die bayrische Metropole München ist im Mietspiegel teurer als Köln.

Insgesamt sind die Mieten und Immobilienpreise seit der Erwähnung einer Finanzkrise um 5 Prozent gestiegen. Am begehrtesten sind auf Mark zurzeit Mehrfamilienhäuser, die für 4 oder 6 Parteien geeignet sind. Sie sollten unter einer Million Euro kosten und am besten fest vermietet sein. Sie gelten als sichere Investitionsanlage. Da diese Häuser am Markt selten sind, werden inzwischen sogar etwas sanierungsbedürftige Objekte akzeptiert und instand gesetzt. Weiter sind nach wie vor allem Einfamilienhäuser und auch Reihenhäuser begehrt, die allerdings von den Käufern selbst genutzt werden. Noch vor wenigen Monaten verängstigte Kaufinteressenten sind inzwischen bereit, Geld in ihre Eigenheime zu investieren. Die Käufer bevorzugen Objekte, die in Rodenkirchen, Junkersdorf, oder Müngersdorf liegen, die als gute Wohngegenden in Köln gelten. Es werden allerdings auch vermehrt Objekte in Riehl, Sülz , Agnesviertel und in Lindenthal gesucht. In diesen Gegenden kann der Hausbesitzer eine Miete zwischen 9-12 Euro für den Quadratmeter als Kaltmiete verlangen.

In den Umlandgemeinden von Köln wie Sankt Augustin, Brühl, Bergisch Gladbach und Bornheim ist die Nachfrage an Einfamilienhäusern ebenfalls hoch, zumal in diesen Gegenden die Bautätigkeit als etwas zu gering bewertet wird. Allerdings sind die Preise im Umland relativ stabil. Wer auf einen Zuwert spekuliert, sollte daher eher ein Objekt in Köln selbst suchen. Als wahre Ladenhüter können sich allerdings Objekte aus den Baujahren zwischen 1960-1980 erweisen, falls sie weder moderne Fenster noch eine entsprechende Wärmedämmung aufweisen wie sie den heutigen Anforderungen für einen Energiepass entsprechen müssen. Man muss mit Preisen zwischen 200.000 und 300.000 Euro für ein Einfamilienhaus rechnen.