Immobilienmarkt in Deutschland

Der aktuelle Trend auf dem Immobilienmarkt in der BRD ist geprägt von einer Marktwiederbelebung. Aufgrund der Weltwirtschaftskrise Anfang des 21. Jhd herrschte insbesondere im Zeitabschnitt 2000-2005 ein Markttief, sei es der private Kauf von Immobilien oder aber die Investition größerer Einrichtungen in die Immobilien. In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach Immobilien wieder gestiegen, was direkt mit dem Konjunkturaufschwung in Deutschland korreliert, den die deutsche Volkswirtschaft in den letzten Jahren zu verzeichnen hatte! Niedrige Arbeitslosenzahlen und gute Rahmenkonditionen wie etwa niedrige Kreditzinsen trugen Ihren Teil dazu bei, dass der Markt im Zuge der sich verändernden Verhältnisse aufblühte.

In der deutschen Wirtschaft gibt es mittlerweile ein enormes Angebot an Objekten mit einem angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnis. Diese Attraktivität lässt die Investitionen in die Immobilien steigen! Vergegenwärtige man sich in diesem Kontext noch folgende Daten: das Institut für Wirtschaftsforschung lieferte auf empirischen Untersuchungsmethoden beruhende Daten zur Vermögenssituation der Deutschen. Demnach sind die Deutschen ein reiches Völkchen: das Immobilienvermögen der Deutschen beläuft sich auf 7.200 Milliarden €. Das private Vermögen der Deutschen beträgt wiederum 8.400 Milliarden € wobei sie davon 3.800 Milliarden € in Immobilien investieren!

Übersicht Immobilienmarkt

Immobilienbörsen verhelfen den Immobilieninteressierten zu mehr Transparenz bei der Auswahl Ihres Objektes. Die Objekte werden in den Börsen meistens in Form eines Exposes angeboten, wobei eine Fülle von ergänzenden und relevanten Informationen zu dem „begehrten“ Objekt eingeholt werden können. Checklisten, Vergleiche, Statistiken sowie die Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme mit dem Makler bzw. Sachverständigen lassen die Immobilienbörsen zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel bei der Immobiliensuche werden!

Eng verknüpft mit der Nachfrage nach Immobilien ist das Interesse der Deutschen am Eigenheim und an der Eigentumswohnung! Nach Wegfall der sogenannten Eigenheimzulage hat man mittlerweile zwei Möglichkeiten, das Eigenheim zu finanzieren. Erste Alternative zur Eigenheimfinanzierung stellt die Abdeckung der Schulden über die Hausbank dar. Die Hausbank vergibt dabei in den allermeisten Fällen ein Hypothekendarlehen. Die Hausbank wird dazu eine Grundschuld im Grundbuch als Sicherheit für das Unvorhersehbare eintragen. Sollte der Darlehensnehmer Mal in Verzug geraten mit seinen Darlehensraten oder aber eine fällige Rate nicht begleichen können, so hat die Hausbank das Recht darauf, das Haus im Rahmen einer Zwangsversteigerung zu veräußern. Die zweite Möglichkeit der Eigenheimfinanzierung ist die der Schuldentilgung über die angebotenen Förderungen seitens des Staates. In regelmäßigen Abständen werden Förderungen von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ausgegeben, welche Darlehen mit niedrigen Zinssätzen sind, die von staatlicher Seite mitgetragen werden. Diese Alternative ermöglicht dem Interessierten eine besonders günstige Finanzierung seines Eigenheims.

© Franz Pfluegl - Fotolia.com

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Hat der immobilieninteressierte Deutsche seine alte Wohnung verkauft und sich für ein buntes, neues Eigenheim entschieden, welches er mittels einer der Förderungsmöglichkeiten wie o.a. finanzieren wird, so muss er sich schon bald um seine Haushaltsauflösung der alten Wohnung kümmern. Am Besten übernimmt solch eine Aufgabe eine Firma für Wohnungsrenovierung und Haushaltsauflösung. Es gibt bundesweit ein reiches Angebot an Firmen, die diese Dienstleistungen Ihren Kunden anbieten und zusätzliche Aufgaben wie etwa das Renovieren übernehmen können. Die Beauftragung einer Firma hat den weiteren Vorteil, daß diese ihre Leistungen Privatpersonen zu einem sehr günstigen, verhandelbaren Pauschalpreis anbieten. Mit enthalten im „Paket“ sind dann auch extra Services wie etwa das Transportieren von sensiblen oder hochwertigen Besitztümern wie zum Beispiel ein Tresor. Viele Wohngebiete, vor allem in Bereichen von großen Genossenschaften gibt es Marktplätze auf denen in regelmäßigen Abständen Händler mit einem Marktstand Ihre Produkte, Waren und Dienstleistungen verkaufen.

Diese Firmen passen sich meistens mit auf den Kunden zugeschnittenen Konzepten an die Wünsche eines Jeden an. Viele von ihnen befördern das Hab und Gut des Kunden, entrümpeln, renovieren und reparieren, wenn es erforderlich ist. Da man eine aufgelöste Wohnung meistens auch sauber und besenrein übergeben muss, müsste man nach der Auswahl des Eigenheims auch die alte Wohnung restaurieren. Die Firma für Haushaltsentrümpelung übernimmt auch diesen Dienst und wird die alte Wohnung des Kunden auf Vordermann bringen: die Decke, die Wände und der Boden kann nach den eigenen Vorlieben und Ideen gestaltet werden. Auch wenn die Firma die Hauptlast trägt, so lassen sich einige Renovierungsmaßnahmen in Eigenregie durchführen. Wenn die alte Wohnung zu marode geworden war, so muss sie richtig saniert werden und die Firma wird ordentlich restaurieren müssen. Trifft dies nicht zu, so kann man auch selbst drauflosstreichen und gut ist es!

Egal wie renovierungsbedürftig die alte Wohnung ist oder aber auch das Eigenheim, man sollte immer zuerst auflisten, was gemacht werden muss. Die anstehenden Aufgaben aufteilen nach Notwendigem, das oberste Priorität hat und nach Aktionen, die der Verschönerung dienen. So wird das individuelle Wohnen immer bunt gestaltet und macht richtig Spass!

München – Toplage zu Toppreisen

Eine der teuersten Städte – nicht nur, was Immobilien anbelangt – ist München. Hier kann der Quadratmeterpreis für eine Spitzenimmobilie, schon mal die 10 000 Euro Marke überspringen. Im Moment wird gerade hier in München, Deutschlands teuerste Wohnung gebaut. Die 400-Quadratmeter-Penthousewohnung mit einer 200-Quadratmeter-Dachterrasse soll 2009 fertig gestellt werden und für 7,8 Millionen Euro verkauft werden. Zu finden ist diese Traumwohnung direkt in der Münchener City am Angerhof.

München bietet aber auch bezahlbare Immobilien. In den Vororten wie Haidhausen, Nymphenburg, Harlaching oder Pasing, liegen die Quadratmeterpreise für Neubauobjekte zwischen 3.500 und 7.000 Euro. In Bogenhausen gibt es sogar schon Objekte ab 2.800 Euro pro Quadratmeter.

Die Eigentumswohnung

Wer eine Eigentumswohnung kaufen möchte, sollte sich darüber im klaren sein, das er nur den Teil einer Immobilie sein Eigen nennen kann. Das Grundstück, Gebäudeteile, Anlagen und Einrichtungen zählen nicht zum persönlichen Eigentum, sondern sind Gemeinschaftseigentum, welches Sie sich mit den anderen Mitbewohnern teilen müssen. Alle anfallenden Kosten die dem Gemeinschaftseigentum unterliegen, werden geteilt und auf alle anderen Miteigentümer umgelegt.

Als Besitzer einer Eigentumswohnung haben Sie Rechte und Pflichten. Ihr persönliches Eigentum – die Wohnung – können Sie Händeln, wie Sie möchten. Wenn es um das Gemeinschaftseigentum geht haben Sie Mitspracherecht, müssen sich aber dem Willen der Mehrheit der Miteigentümer beugen. So sollte man sich gut überlegen, wo man sich eine Eigentumswohnung kauft!

Der Mietspiegel

Wie hoch die Mieten in den einzelnen Städten in Deutschland sind, kann einer Übersicht, dem sogenannten Mietspiegel, entnommen werden. Der Mietspiegel ist in verschieden Kategorien unterteilt. Z.B. in welchem Stadtbezirk sich die Wohnung befindet, in welchem Zustand das Haus und die Wohnung ist und welche Merkmale die Wohnung hat.

Zwar richten sich die meisten Vermieter an die Vorgaben im Mietspiegel, aber trotzdem sollte man, bevor man eine Wohnung anmietet, auf jeden Fall den Mietspiegel zu rate ziehen.